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Die Lage an den Fronten am 2.November 1944

Foto: R.Diament - aus den Archiven von RIA NowostiIm Laufe des 2.November säuberten unsere Truppen vollständig das linke Ufer des Theiss im Norden und Westen der ungarischen Stadt Nyireghaza. In Richtung Budapest stiessen unsere Truppen weiter zwischen Theiss und Donau vor und nahmen über 60 Ortschaften ein. Am 1.November nahmen unsere Truppen 2.000 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere in Gefangenschaft. Damit stieg die Gesamtzahl der Gefangenen zwischen Theiss und Donau auf 7.518 Menschen. Der ehemalige ungarische Generalstabschef, Generaloberst Janosch Beresch ergab sich.

Am 1.November zerstörten unsere Truppen an allen Fronten zusammengenommen 98 deutsche Panzer. In Luftkämpfen und durch Flak-Feuer wurden 17 gegnerische Flugzeuge abgeschossen.

In Richtung Budapest setzten unsere Truppen zwischen Theiss und Donau ihre erfolgreichen Angriffe fort. Vor der Stadt Nadkeresch versuchten zwei Regimenter des Gegners mit Panzerunterstützung durch Gegenangriffe unseren Vorstoß aufzuhalten. Die sowjetischen Abteilungen warfen mit einem Gegenschlag die Deutschen und Ungarn zurück und nahmen die Stadt Nadkeresch ein. Auf dem Schlachtfeld blieben viele Leichen der Hitlerfaschisten zurück. Um den Vorstoss unserer Truppen auf die ungarische Hauptstadt aufzuhalten, wirft der Gegner ständig neue Einheiten in den Kampf. Die Ortschaft Tatarsenderdi, die 46 km vor Budapest liegt, wurde eingenommen. Im Laufe eines Tages wurden über 2.000 feindliche Soldaten und Offiziere vernichtet und 58 deutsche Panzer abgeschossen oder in Brand gesetzt. Unsere Panzerfahrer und Infanteristen, die entlang des östlichen Donauufers vorstossen, konnten um 25 km vorrücken.

In Ostpreussen, südlich der Stadt Goldap, unternahm ein Infanterie-Batallion des Gegners mit Panzerunterstützung einen Aufklärungsvorstoss. Die sowjetischen Kämpfer empfingen den Feind mit Feuer aus allen Waffen. Die Deutschen zogen sich zurück, ohne unsere Positionen erreicht zu haben. Auf dem Schlachtfeld blieben über 200 feindliche Leichen und vier verbrannte Panzer zurück.

In der Tschechoslowakei, nördlich der Stadt Uschgorod nahmen die Kämpfer der Einheiten des Hauptmanns Streltsow eine Höhe ein und vernichteten dabei mehr als einen Zug der Hitleristen. Westlich der Stadt Tschop wehrten die sowjetischen Abteilungen einige gegnerische Angriffe ab.

Flugzeuge der Roten Ostseeflotte bombardierten Schiffe des Gegners im Hafen von Libau und in der Ostsee. Neun deutsche Transporter wurden versenkt. Ausserdem wurden zwei grosse Transporter des Gegners stark beschädigt.

Die Bevölkerung der norwegischen Stadt Kirkenes empfing mit Freude die Einheiten der Roten Armee. Sofort nach der Vertreibung der faschistischen deutschen Besatzer kamen die Bewohner der Stadt aus ihren Unterständen, wo sie sich versteckt gehalten hatten. Die Norweger umringten die sowjetischen Kämpfer und Offiziere, umarmten sie und drückten ihnen die Hände.

Einige Tage vor der Befreiung der Stadt Kirkenes hatten die Deutschen die vollständige Evakuierung aller Bewohner befohlen. Allerdings halfen weder Drohungen noch gute Worte. Die Norweger blieben an Ort und Stelle. Die Bewohner der Stadt erzählen von ungeheuerlichen Greueltaten der Hitleristen. Vier Jahre lang beraubten und würgten die faschistischen Okkupanten die Zivilbevölkerung. Zu guter Letzt zerstörten die Deutschen bei ihrem Abzug die Stadt und setzten alle Wohnhäuser in Brand.

Die Stadt findet jetzt wieder zum Leben zurück. Die Bevölkerung bildete ein provisorisches Verwaltungskomitee, bestehend aus einem Ingenieur, einem Arzt, zwei Arbeitern und anderen Bewohnern. In der Stadt weht die Norwegische Nationalfahne. Patrioten bespucken die Quislinge, die sich verstecken wollen. Die Bevölkerung hilft den Einheiten der Roten Armee, die zerstörten Strassen zu reparieren. Die Norweger kümmern sich liebevoll um verwundete sowjetische Kämpfer.

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