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Die Lage an den Fronten am 24. Dezember 1944

Nördlich von Gyöngyös in Ungarn eroberten unsere Truppen verschiedene Ortschaften und eine Eisenbahnstation. Am 23. Dezember hatten sie 1.430 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen genommen. Auf dem Territorium der Slowakei eroberten unsere Truppen nördlich und nordwestlich von Sahy die Stadt Levice und mehr als 40 andere Ortschaften, dazu mehrere Eisenbahnknotenpunkte.

Die Truppen der 3. Ukrainischen Front durchbrachen die verstärkte Verteidigungslinie des Gegners südwestlich von Budapest. Im Verlaufe der Offensive wurden die Städte Szekesfehervar und Bicske im Sturm genommen. Damit schnitten sie große, wichtige Stützpunkte der Budapester deutsch-ungarischen Einheiten ab. Mehr als 160 weitere Ortschaften wurden erobert. Während der Kämpfe vom 21. bis 23. Dezember wurden 3.200 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen genommen. An anderen Frontabschnitten waren die Aufklärer im Einsatz. 177 deutsche Panzer und 54 feindliche Flugzeuge wurden vernichtet.

In der Tschechoslowakei leisteten die Deutschen heftigen Widerstand. Um Sahy und Levice durchbrachen wir den Widerstand großer deutscher Panzereinheiten und nahmen Levice ein. Im Ergebnis eines Kampfes gegen deutsche und ungarische Truppen wurden bis zu 500 Hitlersoldaten vernichtet und 300 gefangen genommen. Am Tagesende ergaben sich die übrig gebliebenen 190 Mann des ungarischen Infanteriebataillons mit Kommando und Stab an der Spitze in Gefangenschaft.

Die Truppen der 3. Ukrainischen Armee gingen südwestlich von Budapest zur Offensive über. Die Deutschen hatten in der Gegend eine große Anzahl von Panzern zur Verteidigung zusammengezogen. Die sowjetischen Einheiten begannen mit Gegenangriffen der Artillerie und aus der Luft. Gemeinsam mit den Minenwerfern zerschlugen sie innerhalb einer Stunde den Verteidigungswall der Deutschen. Sie drangen hinter die Befestigungslinie in die Stadt Szekesfehervar vor. Dort hatten sich die Deutschen in den Steinhäusern verschanzt.

Nordöstlich des Sees Velence versuchte der Gegner, den Vormarsch unserer Truppen zu stoppen. Es kam zu heftigen Panzergefechten. Mit Eroberung der Stadt Bicske waren der Hauptschienenweg und die Landstraße, die Budapest mit Österreich verbanden, abgeschnitten. Auf diese Weise hatte unsere Armee der Budapester Gruppe der deutsch-ungarischen Truppen die wichtigsten Rückzugswege nach Westen abgeschnitten.

Im Verlaufe der Gefechte südwestlich von Budapest erleidet der Feind riesige Verluste. Am vorangegangenen Tag zerschossen unsere Truppen 130 deutsche Panzer und rollende Geschütze und verbrannten sie. Auf einem Flughafen südlich von Szekesfehervar konnten 54 funktionierende Jagdflugzeuge beschlagnahmt werden. Dazu kamen 19 Dampflokomotiven und 600 Waggons, darunter 100 Waggons mit Munition. Verstreute feindliche Einheiten lassen auf der Flucht die Artillerie und Munition zurück.

Die Fliegerstaffeln der Baltischen Rotbannerflotte hatten am 22. Dezember deutsche Transportschiffe im Hafen Libava bombardiert. Unter dem Bombenhagel wurden zwei Transportschiffe und zwei Wachschiffe des Gegners versenkt. Im Hafen Vindava ließen die Piloten ein deutsches Transportschiff mit einer Wasserverdrängung von 8.000 Tonnen auf Grund laufen.



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