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Die Lage an den Fronten am 3. November 1944

Foto: Georgie Selma - RIA Nowosti ArchivDer Angriff in Richtung Budapest zwischen den Flüssen Theiss und Donau wird fortgesetzt. Auf dem Frontabschnitt sind lokale Kämpfe und Säuberungsaktionen in Gange. Der Gegner versucht mit allen Kräften, unseren Durchbruch nach Budapest zu verhindern und wirft dafür alle Reserven in den Kampf. Zugleich zieht er Infanterie, Artillerie und Panzer von anderen Frontabschnitten in Richtung Budapest ab. Ungeachtet dessen verläuft die vorderste Frontlinie inzwischen 15 Kilometer von der ungarischen Hauptstadt entfernt.


Im Laufe des 3. November haben unsere Truppen nördlich und südlich von Goldap in Ostpreußen einen Angriff von massierten Infanteriekräften und Panzern des Gegners abgewehrt und ihm große Verluste an Mensch und Material zugefügt.

An der 2. Baltikumfront lief eine Gruppe deutscher Soldaten und Offiziere zur Roten Armee über. Der Gefangene Wolfgang N. teilte mit, den Männern sei bewusst, dass die Heeresgruppe Nord von Deutschland abgeschnitten ist und die Verbindung mit dem Hinterland verloren hat. Die Leitung versucht, den Soldaten die wahre Lage zu verschweigen. Die sei aber offensichtlich aussichtslos. Der gefangene Obergefreite Alois Stolz berichtete von einem Erschießungsbefehl gegen alle Soldaten, die ihre Stellungen verlassen. 20 Männer seien bereits erschossen worden.

An allen Fronten wurden am 2. November 38 deutsche Panzer vernichtet, bei Luftkämpfen wurden elf feindliche Flugzeuge abgeschossen. Ein sowjetisches Kampfflugzeug versenkte auf der Ostsee ein deutsches Transportschiff.

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