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Die Lage an den Fronten am 18. Januar 1945

In Budapest haben die Truppen der 2. Ukrainischen Front die Säuberung der Osthälfte der Stadt (Pest) vom Gegner beendet und sind bis zum Ufer der Donau vorgedrungen, wobei etwa 5.000 Häuserblocks eingenommen wurden. In den Händen des Gegners verbleibt also nur noch ein kleiner Teil der Westhälfte der Stadt (Buda). Nach vorläufigen Angaben haben die Truppen der 2. Ukrainischen Front während der Kämpfe zur Liquidierung der in Budapest eingekreisten Gruppierung des Gegners zwischen dem 28. Dezember 1944 und dem 18. Januar 1945 59.390 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen genommen, 20.000 davon am 18. Januar. Unter den Gefangenen sind der Kommandeur der 10. Ungarischen Infanteriedivision Andros Sandor und sein Stab.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front setzen die Offensive erfolgreich fort. Unsere Panzerbesatzungen, Infanteristen und Artilleristen haben sich nach der tiefen Umgehung von Warschau und der gestrigen Einnahme von Zirardow nach Westen gewandt. Die sowjetischen Abteilungen rückten 30 Kilometer vor und drangen in die 50 Kilometer nordöstlich von Lodz entfernte Stadt Lowicz ein. Nach einem erbitterten Kampf nahmen sie die Stadt, einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt, heute ein. Die Deutschen wurden aus 500 weiteren Ortschaften verdrängt.

Im Raum Nowe Miasto zerschlugen unsere Truppen Teile der 25. Deutschen Panzerdivision, die es nicht geschafft hatten, über den Fluss Pilica überzusetzen. Bei der Liquidierung dieser feindlichen Gruppe wurden 63 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie bis zu 3.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet. Mehr als 3.000 Mann wurden gefangen genommen, darunter der Kommandeur des 130. Regiments der 45. Deutschen Infanteriedivision und der Kommandeur des 91. Artillerieregiments der 25. Deutschen Panzerdivision.

Sowjetische Piloten flogen starke Angriffe gegen Verteidigungsknoten und zurückflutende Kolonnen des Gegners. Bei einem Angriff auf die Eisenbahnstation Lodz wurden zehn deutsche Militärzüge vernichtet. Der Vormarsch auf Krakow konnte fortgesetzt werden. Nach harten Kämpfen befinden sich die sowjetischen Truppen jetzt im Vorraum der Stadt.



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