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Die Lage an den Fronten am 23. Januar 1945

Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzen ihre erfolgreiche Offensive fort. Der Gegner setzte sich an den Flüssen Deime und Pregel fest und leistete wütenden Widerstand. Die Deutschen verfügten in diesem Abschnitt über fertige Verteidigungsanlagen. Unsere Infanteristen überquerten mit Unterstützung der Artillerie den Fluss Deime und nahmen die Stadt Labiau ein. Labiau liegt 40 Kilometer von Königsberg, der Hauptstadt von Ostpreußen, entfernt. Andere Abteilungen zerbrachen den Widerstand des Gegners, setzten über den Pregel über und nahmen Wehlau ein. In diesen Kämpfen verloren die Deutschen allein an Gefallenen bis zu 3.000 ihrer Soldaten und Offiziere. Als sie sich unter den Schlägen der sowjetischen Truppen zurückzogen, ließen sie viele Geschütze und Militärgut auf dem Schlachtfeld zurück. Unsere Abteilungen erbeuteten u.a. acht Flugzeuge und 88 Feldgeschütze.

Die Truppen der 1. Ukrainischen Front führten erfolgreiche Angriffe auf dem Gebiet von Deutsch-Schlesien. Der Gegner, der eines seiner größten Industriegebiete halten will, leistet hartnäckigsten Widerstand. In den letzten Tagen wurden mehrere Infanteriedivisionen und Eliteeinheiten bei den Kämpfen bemerkt, die von anderen Fronten hierher verlagert wurden. Soldaten der 269. Deutschen Infanteriedivision, die erst vor wenigen Tagen vom Südabschnitt der Westfront eingetroffen war, wurden gefangen genommen. Unter ununterbrochenen Schlägen rücken unsere Truppen weiter vor.

Besonders erbitterte Kämpfe werden an den Zufahrtswegen zu großen Ortschaften und an Straßenkreuzungen geführt, wo die Deutschen Feuerstellungen aus Eisenbeton errichtet haben. Die Selbstfahrlafetten-Unterabteilung von Offizier Schischow säuberte unseren Truppen den Weg, wobei sie in einer einzigen Nacht 25 solcher Feuerstellungen vernichtet hat.

Heute haben die sowjetischen Abteilungen die Stadt Bernstadt 30 Kilometer östlich von Breslau im Sturm genommen. Unsere Truppen konnten den Erfolg ausbauen und sind in breiter Front bis an die Oder vorgerückt. Einzelne Abteilungen des Gegners wurden am Fluss in die Enge getrieben und legten die Waffen nieder. Nach unvollständigen Angaben wurden allein in diesem Abschnitt 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere gefangen genommen.



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