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Die Lage an den Fronten am 24. Januar 1945

Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten die Offensive fort. Besonders erbitterte Kämpfe gab es südlich des Pregel. Der Gegner hatte günstige, durch Eisenbeton-Anlagen befestigte Positionen inne und leistete hartnäckigen Widerstand. Die sowjetischen Einheiten rückten mit Unterstützung von mächtigem Artilleriefeuer etwa 15 Kilometer vor und nahmen mehrere Stützpunkte der Deutschen. Andere Abteilungen besetzten die Stadt Angenburg. Die Deutschen ziehen sich unter den Schlägen der sowjetischen Truppen zurück und haben schwere Verluste. Nach unvollständigen Angaben wurden an einem Tag bis zu 2.000 Hitleristen vernichtet. Unsere Truppen haben u.a. fünf Flugzeuge und 30 Geschütze erbeutet. Bis zu 700 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front drangen unter Kämpfen weiter ins Innere von Ostpreußen vor. Die Deutschen versuchen mit allen Mitteln, die Landverbindungen zwischen Ostpreußen und Pommern aufrechtzuerhalten, und unternehmen deshalb ununterbrochen Gegenangriffe. Sie werfen Polizeieinheiten, Marinekadetten und andere Militärschüler in den Kampf.

Die sowjetischen Truppen zermalmen Menschen und Material des Feindes und rücken unentwegt weiter vor. An einem Tag wurden mehr als 3.000 Soldaten und Offiziere des Gegners ausgelöscht. Zwölf Panzer, 92 Geschütze, ca. 300 Automobile und ein Militärzug mit Treibstoff wurden vernichtet.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front bauten ihre Offensive aus. Unsere mobilen Kräfte und die Infanterie sind 30 Kilometer vorgerückt und haben nach erbitterten Kämpfen die stark befestigte Stadt Kalis im Sturm genommen. Der Gegner hatte schwere Verluste. Allein auf den Zufahrtswegen zur Stadt wurden mehr als 1.200 Hitleristen ausgelöscht. Es wurden viele Gefangene gemacht. Auf einem Flugplatz wurden 82 deutsche Flugzeuge erbeutet. In der Nähe von Podgoz haben unsere Truppen 8.000 Sowjetbürger aus einem Lager befreit.

Die Truppen der 1. Ukrainischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Die sowjetischen Abteilungen überwanden hartnäckigsten Widerstand und rückten bis auf Oppeln vor, eine alte deutsche Festung an der Oder. In den letzten Jahren haben die Deutschen die Festung den Bedingungen des modernen Krieges angepasst. Heute vollzogen unsere Truppen einen schnellen Angriff und nahmen Oppeln ein. In der Stadt gibt es viele große Rüstungsbetriebe und Eisenbahnreparaturwerkstätten. In der Schlacht um Oppeln wurden Truppenteile des Gegners zerschlagen, die gerade erst von anderen Frontabschnitten und aus Mitteldeutschland eingetroffen waren. 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.



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