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Die Lage an den Fronten am 27. Januar 1945

Im Königsberger Raum überwanden unsere Abteilungen ein Waldmassiv westlich des Flusses Deime. Mit gezielten Schlägen besetzten unsere Kämpfer die Ortschaft Neuhausen, sieben Kilometer nordöstlich von Königsberg. Andere Kräfte nahmen die zehn Kilometer östlich von Königsberg gelegene Ortschaft Steinbeck ein. Südwestlich von Insterburg nahmen unsere Truppen den stark befestigten Ort Gerdauen. Alle Versuche des Gegners, den Vormarsch der sowjetischen Abteilungen durch Gegenangriffe aufzuhalten, sind erfolglos. Unsere Truppen zermalmen Mann und Gerät des Feindes und rücken zügig vor. Nach unvollständigen Angaben wurden an einem Tag bis zu 3.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front rücken unter Kämpfen weiter vor. Die sowjetischen Panzerkräfte und Infanteristen bildeten einen Brückenkopf am Westufer des Flusses Warta und schnitten in einem weiten Umgehungsmanöver alle Straßen und Eisenbahnlinien von Poznan nach Deutschland ab. Andere Abteilungen schlossen in Poznan starke Kräfte des Gegners ein und führen Kämpfe zur Liquidierung der eingekesselten deutschen Gruppierung. Allein an den Zufahrtswegen zur Stadt im Südwesten wurden mehr als 800 Hitleristen vernichtet und 700 gefangen genommen. Unsere Truppen befreiten 1.200 Sowjetbürger, die von den Deutschen mit Gewalt zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt worden waren.

Der gefangen genommene Kommandeur der 10. Deutschen motorisierten Division, Oberstleutnant Wial sagte aus: „Am zweiten Tag der Offensive der Russen war unsere Verbindung zur Nachbardivision und zum Stab unterbrochen. Die deutschen Truppen waren demoralisiert und zogen sich ungeordnet zurück. Die russischen Panzer rückten jedoch bis zu unseren Kolonnen vor, kreisten sie ein und vernichteten sie. Bereits am dritten Tag der Offensive war die 10. motorisierte Division zerschlagen. Dasselbe Schicksal ereilte die neben uns aufgestellten deutschen Divisionen. Man muss anerkennen, dass die Pläne des russischen Oberkommandos gut durchdacht waren und makellos umgesetzt wurden.“



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