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Die Lage an den Fronten am 2. Februar 1945

In Ostpreußen setzten unsere Truppen die Offensive fort. Im Laufe der Kämpfe haben die Deutschen hohe Verluste. Die ostpreußische Gruppierung des Gegners, die von den zentralen Gebieten Deutschland abgeschnitten ist, bemüht sich um jeden Preis, die Stellungen zu halten. Deutsche Offiziere und Sonderkommandos der SS erschießen an Ort und Stelle die eigenen zurückflutenden Soldaten. Die sowjetischen Truppen versetzen dem Feind mächtige Schläge und ziehen den Ring um die feindliche Gruppierung immer enger. An einem Tag wurden mehr als 4.000 Hitleristen ausgelöscht; 800 Deutsche wurden gefangen genommen.

Im Raum Schneidemühl führten unsere Truppen Kämpfe um die Vernichtung der in der Stadt eingeschlossenen gegnerischen Garnison. Die in Sturmgruppen agierenden sowjetischen Kämpfer werfen die Deutschen aus ihren stark befestigten Positionen. Fast ein ganzes Bataillon Hitleristen wurde vernichtet.

Nordöstlich und östlich von Frankfurt/Oder setzen unsere Truppen die Offensive fort. Der Gegner füllt seine schwer angeschlagenen Truppen ununterbrochen mit frischen Kräften auf. In den letzten Tagen haben die Deutschen mehrere Divisionen und Dutzende Wach- und Polizei-Bataillone in die Schlacht geworfen. Die Hitleristen leisten hartnäckigen Widerstand, geben aber unter den Schlägen der sowjetischen Truppen eine Position nach der anderen auf und weichen nach Westen zurück.

In Budapest setzten unsere Truppen den Kampf zur Liquidierung der im Westteil der Stadt eingekesselten gegnerischen Gruppierung fort. Die Hitleristen haben die Steinhäuser in wahre Festungen verwandelt und leisten hartnäckigen Widerstand. Sowjetische Sturmgruppen kämpfen mit Unterstützung von Artillerie die feindlichen Stützpunkte nieder und rücken unentwegt weiter vor.

Die Artilleristen von Oberleutnant Iwanow haben von Hand Geschütze in den ersten und zweiten Stock eines großen Hauses geschleppt und durch direktes Feuer einen Widerstandsknotenpunkt des Gegners vernichtet. Unsere Abteilungen nutzten die Verwirrung der Hitleristen und gingen zum Angriff über. Sie verdrängten den Gegner aus mehreren Häuserblocks und besetzten die Schlüsselpositionen der Gegend. 478 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.



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