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Die Lage an den Fronten am 4. Februar 1945

Nördlich und nordwestlich von Königsberg versetzten unsere vereinten Kräfte dem Gegner einen mächtigen Schlag und rückten an die Küste der Danziger Bucht vor. Dadurch ist die deutsche Truppen-Gruppierung auf der Halbinsel Samland in zwei völlig voneinander isolierte Teile zerfallen. Beim weiteren Vormarsch nahmen unsere Truppen die Stadt Cranz an der Ostsee. Die Schlachtfelder sind mit Leichen von Hitleristen, feindlichem Material und Waffen übersät. Die zerschlagenen und demoralisierten deutschen Abteilungen haben die Verbindung untereinander verloren. Die sowjetischen Kämpfer drängen die feindlichen Gruppen zum Meer ab und vernichten sie. Einzelne Einheiten des Gegners geben den Widerstand auf und strecken die Waffen. Es kam mehrmals vor, dass die deutschen Soldaten vor der Aufgabe die SS-Leute und Offiziere erschossen, die sie zwingen wollten, den Kampf fortzusetzen. Im Kurischen Haff haben unsere Truppen 130 Flussschiffe erbeutet.

Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzen die erfolgreiche Offensive fort. Die sowjetischen Abteilungen haben die Langzeitverteidigung des Gegners durchbrochen, sind die Stadt Bartenstein von Norden und Westen umgangen und haben der feindlichen Garnison den Rückzugsweg fast vollständig abgeschnitten. Unter starkem Artilleriefeuer der feindlichen Befestigungen gingen die sowjetischen Infanteristen zum Angriff über.

In erbitterten Straßenkämpfen haben unsere Truppen die feindliche Garnison zerschlagen und heute Bartenstein eingenommen. Nur wenige deutsche Soldaten aus dem Bestand der Garnison konnten sich durch Flucht retten. Unsere Truppen nahmen außerdem Landsberg. Im Laufe des Tages wurden mehrere Tausend deutsche Soldaten und Offiziere getötet; 600 wurden gefangen genommen.

In Budapest setzten unsere Truppen die Kämpfe um die Liquidierung der im Westteil der Stadt (Buda) eingeschlossenen Gruppierung des Gegners fort. Die sowjetischen Sturmgruppen überwanden auf ihrem Weg viele Barrikaden und Minen- und Drahtsperren und drängen den Gegner weiter in die Enge. Mehrere Häuserblocks wurden von den Hitleristen gesäubert. Nach einem hartnäckigen Kampf nahmen unsere Abteilungen das Industrie- und Technik-Museum, das die Deutschen in einen Stützpunkt ihrer Verteidigung verwandelt hatten. 340 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.

An der 1. Ukrainischen Front wurde Oberst Drabich, Stabschef des 42. Deutschen Armee-Corps, gefangen genommen. Der Gefangene sagte aus: „Das deutsche Oberkommando hat verzweifelte Maßnahmen ergriffen, um die Offensive der russischen Truppen anzuhalten, konnte den Gang der Dinge aber nicht verändern. Deutschland hat den Krieg verloren. Die gigantische und erfolgreiche Offensive der Roten Armee beschleunigt die Beendigung des Krieges und den Tag des Zusammenbruchs Deutschlands.“



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