Ein Projekt von: aktuell.ru, RIA Nowosti und Echo Moskaus
SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 9.November 1944

Foto: Olga Lander - RIA Nowosti ArchivIm Lauf des 9. November nahmen unsere Truppen im Kampf zwischen den Flüssen Theiss und Donau über 50 Ortschaften ein. An den anderen Frontabschnitten lief die Suche nach Aufklärern, stellenweise kam es zu örtlichen Kämpfen. Seit dem 8. November haben unsere Truppen 19 deutsche Panzer getroffen und vernichtet. In Luftkämpfen und durch Artilleriefeuer wurden 18 Flugzeuge des Feindes abgeschossen. Zwischen den Flüssen Theiss und Donau in Ungarn rücken unsere Truppen kämpfend vorwärts.

Teile unserer Einheiten setzten über den Theiss und eroberten einen Brückenkopf auf ihrem westlichen Ufer. Die Deutschen, die versuchten, unsere Truppen in den Fluss zu treiben, unternahmen nacheinander acht Gegenangriffe. Die sowjetischen Infanteristen und Artilleristen schlugen die feindlichen Attacken zurück und rückten 20 Kilometer vor, wobei sie die große Ortschaft Mesertarkan besetzen.

In Ostpreußen versuchte die Infanterie des Feindes an verschiedenen Abschnitten unsere Stellungen auszuspähen. Mit Grantwerfern und Gewehrfeuer zerstreuten die sowjetischen Kämpfer die Hitleristen und fügten ihnen schwere Verluste zu. Aneinem Frontabschnitt drang eine Gruppe unserer Aufklärer in die Stellungen der Deutschen ein. Die mutigen Kämpfer sprengten einen Bunker und zwei Stellungen des Gegners. Die dort befindlichen Deutschen wurden vernichtet. Unter Mitnahme von Trophäen kehrten die Aufklärer in ihre Einheit zurück.

Schiffe der Nordmeerflotte versenkten ein deutsches U-Boot. Flieger der baltischen Rotbanner-Flotte griffen einen Minensucher des Feindes an und versenkten ihn.

Der Bericht und Befehl des Oberkommandeurs, Marschall der Sowjetunion Genosse Stalin, zum 27. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktobverrevolution erzeugte gewaltige patriotische Aufwallung unter den Rotarmisten, Seeleuten, Unteroffizieren, Offizieren und Generrälen der Roten Armee und der Marine. In den rückliegenden wie auch den Frontgarnisonen fanden Versammlungen, Kundgebungen und Gruppengespräche statt.

An der 2. Baltischen Front sagte der bei einer Kundgebung auftretende Rotarmist Osnobai Abdulla: „Wenn du die weisen Worte Stalins hörst, spürst du neue Kräfte und Energie in dir aufsteigen. Die Rote Armee schlägt die Deutschen schon weit von den Grenzen unserer Heimat entfernt. Wir versichern dem Genossen Stalin, dass wir die Hitleristen abschießen und sie das sowjetische Baltikum lebend nicht verlassen werden.“

SowInformBüro

Zum kompletten Frontbericht von SowInformBüro auf Russisch geht es hier >>>


Alle deutschen Übersetzungen der SowInformBüro-Berichte >>>
Kriegsende-Banner für Ihre Website

Dies ist ein Projekt von Russland-Aktuell, RIA Nowosti und Radio Echo Moskaus
Weitere Verwendung im Internet nur mit Quellenangabe und Link zu
kriegsende.aktuell.ru
© .RUFO; © RIA Nowosti