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Die Lage an den Fronten am 8. Februar 1945

Südöstlich von Breslau unternahmen die Deutschen viele Gegenangriffe, um unseren Vormarsch aufzuhalten. Unsere Truppen überwanden den hartnäckigen Widerstand des Gegners und setzten ihren Vormarsch beharrlich fort. Der Gegner wurde aus der sechs Kilometer von der Stadt Strehlen gelegenen Ortschaft Lorzendorf verdrängt. Eine ganze Reihe weiterer Ortschaften wurde eingenommen. 320 Deutsche wurden gefangen genommen.

In den Kämpfen um die Ausweitung des Brückenkopfs jenseits der Oder beweisen unsere Kämpfer wahren Heldenmut. Eine Gruppe von Panzern unter dem Kommando von Hauptmann Plaksin griff die stark befestigten Positionen des Gegners an. Unsere Panzerbesatzungen vernichteten mehr als eine Kompanie Hitleristen sowie 15 Maschinengewehre, drei Minenwerfer und zwei Schützenpanzerwagen. Es wurden 50 Gefangene gemacht.

Die Besatzung des Panzers von Leutnant Frolow brach durch und zermalmte mit Feuer und Ketten eine deutsche Wagenkolonne mit 80 feindlichen Soldaten und Offizieren. In einem einzigen Kampf vernichtete Sergeant Kusmenko 30 Deutsche. Der Gefreite Melnizyn schoss mit einer Panzerfaust ein Automobil in Brand und tötete dabei einen deutschen Offizier, der sich durch Flucht retten wollte.

Südwestlich von Krakow führten unsere Truppen weitere Angriffe. Der Gegner hatte sich in zwei Ortschaften festgesetzt und leistete hartnäckigen Widerstand. Unsere Gardisten umgingen sie über die Berghänge und vernichteten durch einen schnellen Schlag von der Flanke die deutschen Garnisonen. Nach Westen über die Südhänge vorrückend, wurde eine größere Ortschaft eingenommen. In diesem Kampf nahmen die sowjetischen Kämpfer 170 Deutsche gefangen und erbeuteten 26 Geschütze und andere Trophäen.

Der gefangen genommne Chef der Artillerie des 42. Deutschen Armee-Corps Oskar Rosen berichtete: „Als die Russen die Offensive begannen, rechneten wir damit, die Lage schnell wieder herzurichten. So weit mir bekannt ist, hatte unser Kommando energische Gegenmaßnahmen geplant, die eine lange und aktive Verteidigung vorsahen. Das 24. Panzer-Corps erhielt die Aufgabe, die Offensive der Roten Armee an unserem Abschnitt anzuhalten. Aber schon die ersten Kämpfe zeigten, dass diese Pläne auf Sand gebaut waren.

Mit mächtigen Schlägen warfen die Russen unsere Verteidigung um, rückten vor und begannen mit der Zerschlagung der Vorder- und Rückeinheiten. Wir hatten schwere und nicht wieder gutzumachende Verluste an Mannschaften und Gerät. Die angreifenden russischen Panzereinheiten und die motorisierte Infanterie verfolgten uns auf dem Fuße und ließen uns keinen Atem schöpfen.“



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