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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 11. Februar 1945

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Der Gegner führt ununterbrochen frische Kräfte heran und wirft sie in die Schlacht. Besonders hartnäckige Kämpfe gab es um die Stadt Deutsch Krone. Die Deutschen haben die Stadt sehr stark befestigt und haben sie auf eine Rundum-Verteidigung vorbereitet. Die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen haben von Westen ein Waldmassiv überwunden und die Garnison der Stadt eingekreist. Die Hitleristen versuchten vergeblich, aus dem Kessel auszubrechen. Unsere Truppen haben Deutsch Krone heute eingenommen. Die feindliche Garnison ist liquidiert. Auf den Straßen der Stadt und am Stadtrand liegen mehr als 2.000 Leichen von deutschen Soldaten und Offizieren. Teile der 1. Polnischen Armee sind unter Kämpfen 15 Kilometer vorgerückt und haben nach einer schnellen Attacke die Stadt und Eisenbahnstation Märkisch Friedland eingenommen.

Die Truppen der 1. Ukrainischen Front sind nordwestlich von Breslau zum Angriff übergegangen. Sowjetische Vortrupps haben mit Hilfe von Pionier-Einheiten südlich von Steinau den Fluss Oder überquert und unter wütenden Gegenangriffen der Deutschen eine ständige Verbindung zum Übersetzen der Hauptkräfte aufgebaut. Mit einem erfolgreichen Manöver haben die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen die Stadt Steinau eingekreist. Dies ist eine starke Festung am Westufer der Oder. An den Zufahrtswegen zur Stadt hatte der Feind mehr als 60 mit mehreren Schießscharten ausgestattete Eisenbetonbunker eingerichtet. In der Stadt hatten die Deutschen viele Gebäude in starke Verteidigungsknotenpunkte verwandelt. Die Garnison Steinau bestand aus Kadetten einer Unteroffiziersschule sowie Panzer-, Grenadier- und anderen spezialisierten Bataillonen. Im Laufe der hartnäckigen Kämpfe wurde Steinau vom Feind gesäubert, die Garnison wurde vernichtet. Auf den Straßen der Stadt blieben mehr als 3.000 Leichen von deutschen Soldaten und Offizieren zurück.

Nach der Bildung eines Brückenkopfes auf dem Westufer der Oder haben die sowjetischen Infanteristen, Panzerbesatzungen und Artilleristen im Laufe von erbitterten Kämpfen die tief gestaffelte Verteidigung des Gegners durchbrochen und rücken nach Nordwesten, Westen und Südwesten vor. Die Deutschen warfen mächtige Panzer- und Infanteriekräfte in die Schlacht, konnten den Vormarsch der sowjetischen Truppen aber nicht aufhalten. Unsere Panzer umfuhren Minenfelder und umgingen die Stadt Lüben von Süden her. Zugleich näherten sich von Norden unsere Infanterie-Abteilungen. Die umkreiste feindliche Garnison wurde vollends zerschlagen.

Erbitterte Kämpfe gab es um die große Industriestadt Lignitz, die von den Deutschen in einen mächtigen Stützpunkt verwandelt worden war. Unsere Panzerbesatzungen rückten schnell vor und drangen von Norden in die Stadt ein. Zugleich schlugen die Kräfte der Infanterie von Süden her zu. Den ganzen Tag über kam es zu erbitterten Straßenkämpfen. Heute haben die sowjetischen Truppen die Stadt Lignitz, ein wichtiges Zentrum der Kriegsindustrie des Gegners, endgültig erobert.

Den Widerstand der Deutschen überwindend, haben unsere Truppen die Städte Heinau, Neumarkt und Kant eingenommen und die Fernstraße Breslau-Berlin abgeschnitten. Die Stadt Kant liegt 16 Kilometer westlich von Breslau. Der Gegner befindet sich unter dem ununterbrochenen Feuer der sowjetischen mobilen Einheiten und hat immense Verluste. An einem einzigen Tag wurden 60 deutsche Panzer, 70 Schützenpanzerwagen und 120 Geschütze vernichtet. Mehr als 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.



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