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Die Lage an den Fronten am 12. Februar 1945

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front bauten ihre Offensive aus. Unsere mobilen Einheiten und Infanteristen rücken unter Kämpfen vor und vernichten die Widerstandsnester der Deutschen. Sowjetische Panzer vollzogen einen schnellen Vormarsch über 20 Kilometer und drangen in die Stadt Bunzlau ein. Ihnen kam die schnell nachrückende Infanterie zu Hilfe. In einem hartnäckigen Kampf brachen unsere Truppen den Widerstand der deutschen Garnison und nahmen die Stadt ein. Die Stadt Bunzlau liegt am Ostufer des Flusses Bober und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hier kreuzen sich vier Eisenbahnlinien und viele Landstraßen. In Bunzlau wurden große Lager mit Munition, Ausrüstung und Proviant erbeutet.

Die Truppen der 4. Ukrainischen Front setzten ihre Offensive fort. Es kam zu erbitterten Kämpfen um die Stadt Belsko — einen mächtigen Verteidigungsstützpunkt des Gegners auf dem Weg nach Moravska Ostrava. Die Deutschen hatten sehr günstige und stark befestigte Positionen besetzt. Von Südosten und Süden ist die Stadt von den Bergketten Beskid Maly und Beskid Slaski geschützt. Die auf den Hängen aufgestellten Geschütze und Maschinengewehre hielten alle Wege nach Belsko von Osten her unter Beschuss. Nördlich der Stadt fließt der Fluss Biala.

Unsere Infanteristen und Panzerbesatzungen überquerten den Fluss Biala und durchbrachen die Verteidigung des Gegners am Westufer des Flusses. Daraufhin holten die sowjetischen Truppen zum Schlag Richtung Süden aus und schnitten der feindlichen Gruppierung alle Rückzugswege nach Westen ab. Andere Abteilungen besetzten die nach Süden führenden Straßen. So fand sich die Garnison der Stadt im eisernen Ring der sowjetischen Truppen wieder. Heute haben unsere Truppen die Stadt Belsko im Sturm genommen. Die im Ostteil der Stadt eingekesselten Reste der zerschlagenen feindlichen Garnison haben die Waffen niedergelegt und sich ergeben.

Bei den Kämpfen um Belsko erwiesen die sowjetischen Kämpfer ein Musterbeispiel an hoher Kriegskunst und bedingungslosem Heldenmut. Die Panzerbesatzung von Offizier Gajew hat in einem einzigen Kampf 150 deutsche Maschinengewehrschützen, vier Panzer vom Typ „Panther“ und 20 Feldgeschütze vernichtet. Der Gefreite Mischtschenko robbte sich an einen Eisenbetonbunker heran, in dem ein Geschütz und ein Maschinengewehr aufgestellt waren. Der wagemutige Kämpfer warf Granaten in den Bunker und vernichtete die sich dort aufhaltenden Hitleristen. Eine Gruppe von Kämpfern unter Sergeant Krolja stürmte ein befestigtes Gebäude und nahm 20 Deutsche gefangen.

Im Westteil von Budapest haben unsere Truppen den Widerstand der dort eingekesselten gegnerischen Gruppierung gebrochen. Gardeabteilungen haben die alte Burg von den Hitleristen gesäubert. Auch das Königsschloss wurde eingenommen. Die feindliche Verteidigung wurde völlig zerrüttet. Unsere Abteilungen verstärkten den Druck von allen Seiten. Die Deutschen waren gezwungen, eine Position nach der anderen aufzugeben und den Rückzug anzutreten, wobei sie die Straßen der Stadt mit den Leichen ihrer Soldaten und Offiziere übersäten.

Die Kämpfe zur Liquidierung von einzelnen Widerstandsherden des Gegners gehen ihrem Ende entgegen. Große Kolonnen gefangen genommener Soldaten und Offiziere sind auf dem Weg zu den Sammelstellen. Allein die Kämpfer der Abteilung X erbeuteten 26 Panzer und Selbstfahrlafetten, 18 Lokomotiven und ca. 300 Eisenbahnwaggons.



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