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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 13. Februar 1945

Heute haben die Truppen der 2. Ukrainischen Front mit Unterstützung der 3. Ukrainischen Front die Liquidierung der in Budapest eingekesselten Gruppierung des Gegners beendet und die ungarische Hauptstadt vollständig von den deutschen Eroberern befreit. Die Schlacht um Budapest endete mit einem neuen ruhmreichen Sieg der Roten Armee. Vor anderthalb Monaten, am 29. Dezember 1944, hatte die sowjetische Heeresführung Parlamentäre mit einem Ultimatum über die Kapitulation an die Leitung und den Offiziersstab der im Raum Budapest eingekreisten deutschen Truppen geschickt, um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, die friedliche Bevölkerung vor Leid zu bewahren und die Zerstörung der ungarischen Hauptstadt abzuwenden. Die Hitlerschen Provokateure und Banditen hatten die sowjetischen Parlamentäre getötet. Von dem Augenblick an hatten unsere Truppen planmäßige Operationen zur Liquidierung der feindlichen Gruppierung begonnen.

Die deutsche Heeresführung hatte versucht, ihren eingekreisten Truppen zu Hilfe zu kommen und dafür nordwestlich von Budapest immense Kräfte an Panzern und Infanterie konzentriert, die sie nun in den Kampf warf. Vor dem Angriff wurde allen Soldaten folgender Befehl Hitlers verlesen: „Viel schwere Artillerie und Luftwaffe werden euch unterstützen. Ihr müsst alles tun, um die in Budapest eingekreisten Divisionen zu befreien. Ich selbst werde die Operation leiten.“

Es ist bekannt, dass der deutsche Angriff kläglich fehlschlug. Als sie nichts erreichten, hatten die Deutschen ihre Kräfte umgruppiert und die Schlagrichtung geändert. Sie unternahmen einen Angriff aus dem Raum südwestlich von Budapest. Doch auch hier endeten alle Versuche der Hitleristen, nach Budapest durchzubrechen, in einem Fiasko. Die sowjetischen Abteilungen hielten den Angriffen des Gegners stand und fügten ihm immense Verluste zu.

Bei den fruchtlosen Versuchen, nach Budapest durchzubrechen, verloren die Deutschen Hunderte Panzer und Zehntausende ihrer Soldaten und Offiziere. Die sowjetischen Truppen führten verbissene Kämpfe und zogen den Ring um die in der Stadt eingekesselte Gruppierung des Gegners immer enger. Die Deutschen leisteten wütenden Widerstand. Sie stellten in Häusern Geschütze und Maschinengewehre auf, sprengten viele Gebäude, errichteten Sperren und Barrikaden, auf den Straßen legten sie Zehntausende Minen. Die deutschen Offiziere erschossen Soldaten, die laut sagten, dass die Lage der Budapester Garnison hoffnungslos sei.

Doch all diese grimmigen Maßnahmen konnten den Gegner nicht vor der Zerschlagung retten. Die sowjetischen Kämpfer – erfahrene Meister im Straßenkampf – haben die umkreiste Gruppierung der Deutschen liquidiert. Während der anderthalb Monate dauernden Belagerung und den hartnäckigen Kämpfen um Budapest wurden mehr als 110.000 gegnerische Soldaten und Offiziere gefangen genommen. Unter ihnen ist der Befehlshaber der Budapester Gruppierung des Gegners General-Oberstleutnant Pfeffer-Wildenbruch, der zusammen mit seinem Stab in einer unterirdischen Wasserleitung gefangen genommen wurde.

Nordwestlich von Lignitz haben unsere Truppen ihre erfolgreiche Offensive weiter ausgebaut. Teile der Einheit X vollzogen ein schnelles Umgehungsmanöver und kreisten die Stadt Glogau ein, einen starken Verteidigungsstützpunkt der Deutschen am linken Ufer der Oder. Die sowjetischen Truppen rückten nach Nordwesten vor und nahmen die Eisenbahnstation und Stadt Beuten. Andere Abteilungen setzten über den Fluss Bober über, überwanden ein Waldmassiv und besetzten die Ortschaften Neuhammer, Lorzendorf und Klitschdorf. Zersprengte Gruppen von Deutschen wurden an den Fluss zurückgedrängt und vernichtet. In den Wäldern wurden große unterirdische Lager mit ganzen Arsenalen an Waffen, Munition und Militärgut erbeutet.



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