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Die Lage an den Fronten am 14. Februar 1945

Nördlich und nordwestlich von Bydgoszcz (Bromberg) rückten unsere Truppen unter Kämpfen weiter vor. Der Gegner versucht, den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Chojnice (Conitz) zu halten und hat dafür an diesem Abschnitt starke Verbände zusammen gezogen. Sich auf seit langem eingerichtete Verteidigungsstellungen stützend, werfen die Deutschen Infanterie und Panzer in den Gegenangriff. Unsere Infanterie schlug die Konterattacken zurück, rückte fünf Kilometer vor und nahm die Ortschaft Lichnau ein, die vier Kilometer südlich von Chojnice liegt. Andere Abteilungen kamen zehn Kilometer voran und nahmen mehrere Ortschaften ein. Im Laufe der Kämpfe verlor der Gegner mehr als Tausend Soldaten und Offiziere an Gefallenen. 19 deutsche Panzer und Selbstfahrlafetten wurden vernichtet.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front besetzten nach harten Kämpfen die Stadt Schneidemühl – einen mächtigen Stützpunkt in der Verteidigung der Deutschen im Ostteil von Pommern. Gefangene geben an, dass die deutsche Führung der eingeschlossenen Garnison befohlen hatte, Schneidemühl mit allen Mitteln zu halten. Den Soldaten wurde erklärt, dass ihnen deutsche Panzer- und Infanterieverbände zu Hilfe eilen. In den letzten Tagen hatten die Hitleristen alle Hoffnung auf Hilfe von außen verloren und versuchten, aus dem Kessel auszubrechen.

Mit der Verzweiflung von todgeweihten Menschen unternahmen sie Gegenangriffe. Die Hitleristen hatten horrende Verluste und wurden immer weiter zurückgeworfen. Unsere Truppen zermürbten den Gegner und stürmten heute die Stadt Schneidemühl. Sie ist ein wichtiger Eisenbahnkontenpunkt. Die Stadt liegt an den Linien Danzig-Berlin und Torun- Bydgoszcz-Stargard.

Die Truppen der 1. Ukrainischen Front setzten die erfolgreiche Offensive fort. Unter Kämpfen brechen unsere Verbände den Widerstand des Gegners, blockieren und vernichten seine Stützpunkte und rücken weiter vor. Unsere entlang dem Westufer der Oder agierenden Abteilungen haben die Stadt Neustädtel im Sturm genommen. Auch Neusalz und Freystadt wurden erobert.

Neusalz ist ein stark befestigter Verteidigungsstützpunkt des Gegners und befindet sich 20 Kilometer von der Stadt Grünberg entfernt. Nach zwei Tage währenden harten Kämpfen wurde die wichtige Industriestadt Sprottau von den feindlichen Truppen gesäubert. Der Gegner hinterließ auf dem Schlachtfeld viele Waffen und Militärgut.

Die südlich von Liegnitz angreifenden Verbände haben den hartnäckigen Widerstand der Deutschen gebrochen und sind um 20 Kilometer vorgerückt. Die sowjetischen Panzerbesatzungen und Infanteristen haben mit schnellen Schlägen deutsche Garnisonen vernichtet und die Städte Jauer und Strigau eingenommen. Zudem wurde Goldberg besetzt, das 75 Kilometer westlich von Breslau liegt. An einem Tag wurden 32 deutsche Panzer, 48 Schützenpanzerwagen und 150 Geschütze vernichtet. Allein an Gefallenen hat der Gegner bis zu 4.000 Soldaten und Offiziere verloren.

Die Soldaten und Offiziere der 1. Ukrainischen Front verherrlichen durch ihre Heldentaten die Kampfbanner ihrer Abteilungen. Die Kompanie von Hauptmann Prilipko hat in einem erbitterten Kampf fast ein ganzes Bataillon an Hitleristen vernichtet. Die Abteilung von Hauptmann Gubarjow kämpfte gegen den zahlenmäßig überlegenen Gegner und vernichtete bis zu 300 Deutsche und machte 90 Gefangene. Der Zug von Leutnant Boiko schlug zwei Kompanien der Deutschen in die Flucht. Dabei vernichteten die Kämpfer 40 feindliche Soldaten und nahmen 20 gefangen.

Die Geschützbesatzung von Sergeant Orlowzew schoss einen deutschen Panzer und ein Automobil in Brand und vernichtete eine Feindesgruppe. Scharfschütze Kusmin hielt im Laufe eines Tages eine Straße in einem deutschen Dorf unter Beschuss und tötete 20 Hitleristen. Der Soldat Miched wurde von einem deutschen Offizier und zwei Soldaten angegriffen. Miched zog sein Messer und erstach die drei über ihn herfallenden Deutschen.



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